Pinot Noir

Herkunft
Die Urheimat des Pinot noirs ist sicher in der Burgund zu suchen, denn der Anbau ist dort ab dem 4.Jh. nachweisbar. Die Nachfolger Karls des Grossen brachten den Pinot noir aus dem Burgund in die Kaiserpfalz an den Bodensee.

Rebe
Stellt hohe Ansprüche an die Lage, benötigt gute, warme, fruchtbare, lockere, tiefgründige Böden. Auf trockeneren Gesteins-, Sand- oder Kiesböden mit ausreichender Feinerde sind die Farbausbeute und das Burgunderbukett ausgeprägter. Dichtgepackte Trauben und eine dünne Beerenhaut führen in feuchten Jahren oft zu Fäulnis. Eher frühreif, die Reifekonditionen und das Terroir sind entscheidend, eher schwierige Traubensorte

Synonyme
Blauer Spätburgunder, Blauburgunder, Clävner, Klävner, Bourguinon noir, Pino nero, Salvagnin, etc.

Weintyp
Vollmundig, samtig, körperreich, angenehmer Gerbstoffton, die Traubensorte für Spitzenrotweine. Heute sind auch Pinot noir Weissherbste (Rosé, Schiller) sehr beliebt, denn sie haben Rasse, eine gute Säure, Frische und sind vollmundig. Zudem werden aus dieser Traubensorte die besten Sekte (Champagner) hergestellt.

Diese Weine enthalten Pinot Noir-Trauben

Chlosterberg Schiller
Riegelhüsli Pinot Noir
«Schnäggestaa» Pinot Noir
«Chlosterberg» Spätlese
Gächlinger ALBI
Cuvée Regina Jahrgangs-Winzersekt
One Twenty
Aagne Marc
Symphonie Rouge