Merlot

Herkunft
Vermutlich aus Frankreich aus der Gegend um Bordeaux. Bis heute ist sie eine der sechs Rebsorten, die für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen. Die frühreifende Sorte ergibt fruchtige, körperreiche und vollmundige Weine, die nach wenigen Jahren der Lagerung genussreif sind. Die Bezeichnung Merlot kommt vom französischen Wort merle (deutsch Amsel) und soll auf die Vorliebe der Amseln für die rote Rebsorte hinweisen. Der Name kann aber auch eine Anspielung auf die schöne schwarzblaue Färbung der Beeren sein.

Rebe
Der frühe Austrieb führt zu Spätfrostgefährdung. Die wuchskräftige Sorte erbringt gleichmäßig hohe Erträge. Eine strenge Ertragsregulierung ist zur Erzielung hoher Qualität unerlässlich.
Sie ist wenig anfällig gegen den Echten Mehltau, neigt jedoch zur Anfälligkeit gegen den Falschen Mehltau und aufgrund der Dünnschaligkeit zu Fäulnis.

Synonyme
Alicante noir, Bégney, Bidalhe, Bigney, Bigney Rouge, Bioney, Black Alicante, Bordeleza belcha, Crabutet, Crabutet noir, Higney, Langon, Lecchumskij, Médoc Noir, Merlau, Merlaut, Merle Petite, Merlô, Merlot Noir, Merlot black, und viele weitere

Weintyp
Dunkelroter Wein, weich, schmeckt ein wenig nach Pflaumen, je nach Reife etwas krautig

Dieser Wein enthält Merlot-Trauben
Merlot vom Rheinfall