Gewürztraminer

Herkunft
Es gibt unterschiedliche Aussagen. Die ältesten verlegen sie nach Thessalien des nördlichen Griechenlands, wo eine Rebsorte uva aminea beheimatet war. Anderen Angaben zufolge soll sich der Traminer aus der nomentanischen Rebe, benannt nach der Stadt Nomentum (La Mentana, Italien), entwickelt haben. Schliesslich wird angenommen, dass die Römer bei ihrem Vordringen nach Norden den Traminer im Südtirol bereits vorfanden, um ihn dann weiter zu verbreiten. Tramin im Südtirol stand Pate bei der Namensgebung, denn in früheren Zeiten wurden Reben immer nach dem Herkunftsort, wo sie in grösserem Umfang angebaut wurden, benannt.

Rebe
Sehr hohe Ansprüche an die Lage, benötigt windgeschützte und sehr warme Lage, leicht erwärmbare, tiefgründige Böden, sehr chloroseanfällig, gute Winterfrostfestigkeit, sehr unsichere Erträge wegen grosser Verrieselsensibilität, neigt zu Kleinbeerigkeit, Traubenreife mittelspät (nach Pinot noir)

Synonyme
Roter Traminer, Clevner (in Deutschland, Baden), Savagnin rose, Fromenteau rouge, Traminer parfumé, Gentil rose aromatique, Rousselet, Frenscher, Roter Nürnberger, etc.

Weintyp
Zeichnet sich durch eine würzige, an Rosenduft erinnernde Art aus, Lytchinoten, gewisse Rasse dank guter Säure, hohe Oechslewerte (über 90) ergeben eine schöne Fülle und Spitzenweine

Diese Weine enthalten Gewürztraminer-Trauben
«Schnäggestaa» Gewürztraminer